Verfasst von: ontheway | 6. Januar 2008

Was bin ich mir wert?

Ich fühl irgendwie alles und nichts… Immerhin weiß ich jetzt, wie sich so etwas anfühlen kann. Die Gedanken springen durch meinen Kopf. Ich mag nicht konkret werden. Vielleicht irgendwann mal. Mir gehts eigentlich ganz gut, denn ich hab mir vorgenommen, dass es mir jetzt immer gut gehen soll.

Lieber glücklich allein herumhängen, als hängengelassen zu werden!

Ich hab Vieles versucht und bin durch über kurz oder lang entstandenes Desinteresse enttäuscht worden. Sicherlich kann auch niemand anderes den Wert einer Person erkennen, wenn man ihn selbst nicht genau kennt und ausstrahlt. Dabei weiß ich doch schon längst, was ich alles zu bieten habe, was ich mir wert bin. Ich hab vor mich besser behandeln zu lassen – so geht es ja nicht weiter- als ob jeder mit mir machen könnte, was er will.

Es ist schwierig stolz zu sein und den Stolz zu bewahren, wenn man so selbstkritisch ist wie ich. Ständig suche ich Fehler bei mir. Dabei habe ich nur den Fehler gemacht, auf die Knie zu gehen und ihn bei mir zu suchen. Ich bin es gewohnt, keinen Stolz zu haben, aufzunehmen anstatt abzuwehren. Schlecht sowas.

Eine gewisse Arroganz gegenüber allen, die mich schlecht behandeln ist angesagt. Schwierig, wenn man doch mit allen immer gerne gut klarkommen wollte. Sowas geht eh nicht- ich weiß es schon lange. Ich war immer zu verbindlich.

Es wird Zeit Standpunkte zu beziehen.

Und ich führ mein Leben auf eine gute Art, ich hab viel erreicht, ich hab meine Prinzipien. Ich weiß sehr wohl das Leben zu genießen. Und ich brauch niemanden dafür – ich mach es halt allein. Auch Zeit, die man mit sich allein hat, ist wertvoll – sehr gut um kreativ zu wirken. Und eigentlich bin ich das doch. Was brauch ich Leute um mich herum? Niemand hat mein Leben bisher wirklich bereichert, vielleicht ein bisschen begleitet, meist einfach nur total ausgebremst. Alles Bremser, Ignoranten, die auf meiner Seele herumgetrampelt sind und denen das immer noch scheißegal ist. Denn sie denken und fühlen gar nicht so intensiv wie ich – sie wissen gar nicht, wie sehr sie mich verletzt haben. Aber nein – ich hab es auch mit mir machen lassen. Zu wenig Stolz…

Um mich vor den Ignoranten zu schützen, sollte ich ihre (falsche) Freundlichkeit nicht mehr einfach nur arglos annehmen und über Taktlosigkeit hinwegsehen, nur damit ich Kontakte habe – nein. Ich kann gut allein sein. Es ist schön um mich herum. Die Richtigen werden es merken und von selbst in diese Blase eindringen – meine persönliche Weltblase. :-)

Das soll ich also lernen. Alles hat seinen Sinn – alle Erlebnisse!

Aber dankbar bin ich dir nicht dafür. Denn die Erkenntnis hab ich gehabt – nicht du.

money


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